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Grundlegendes

  • Monitore und Reaktionszeit, was steckt dahinter?

Die Reaktionszeit beschreibt, wie schnell ein Pixel seine Farbe wechseln kann. Vor allem für schnelle Bewegungen auf dem Bildschirm, wie bei Online Spielen müssen Pixel ihre Farbe sehr schnell ändern können. Ansonsten wirkt das Bild schwammig, es können auch "Geisterbilder - Ghosting" enstehen oder die Grafik zieht Schlieren hinter sich her. 






                      Ghosting:                                                          Schlierenbildung:















Hier sollte man sehr auf die angegebenen Reaktionszeiten der Hersteller achten! Mehr dazu:











Bei einer Herstellerangabe von bis etwa 6ms (Millisekunden) macht man bei Kauf definitiv nichts falsch. Nicht verwechseln sollte man die Reaktionszeit mit dem Input-Lag. Der Input-Lag beschreibt, ob es zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Bild der Grafikkarte beim Monitor ankommt, und dem Zeitpunkt, zu dem das Bild auf dem Monitor erscheint, unabhängig von der Reaktionszeit der Pixel eine weitere Verzögerung hinzukommt. Genau deshalb sollte man nie einen normalen Fernseher als Computer Monitor verwenden! Ein solches Lag bemerkt man dadurch, dass man zum Beispiel die Maus bewegt und der Mauszeiger auf dem Bildschirm erst deutlich später reagiert. Bei PC-Monitoren spielen Input-Lags allerdings in aller Regel keinerlei Rolle (außer bei VA). Um Reaktionszeiten zu testen gibt es eine sehr gute Website und zwar:








Die Mehrheit an Monitoren arbeitet mit 60 Hertz Bildwiederholfrequenz. Dies sagt aus, dass pro Sekunde 60 verschiedene Bilder dargestellt werden können. Schafft die eingebaute Grafikkarte bei einem Spiel also mehr als 60 Bilder pro Sekunde, dann wird man einige der berechneten Bilder gar nicht zu Gesicht bekommen. Schafft die Grafikkarte wiederum weniger als 60 Bilder pro Sekunde, bleiben einige der Bilder einfach länger auf dem Bildschirm. Bei Röhrenmonitoren stellt ein Monitor mit 60 Hertz, 60 komplett neue Bilder pro Sekunde dar, wobei zwischen den angezeigten Bildern der Bildschirm kurz leer ist. LCD/LED-Monitore arbeiten anders, hier leuchten die Pixel einfach weiter, bis sie den Befehl für einen Farbwechsel bekommen. Kommt eine neue Bildinformation an, wechseln die Pixel lediglich ihre Farbe, aber es findet kein neuer Bildaufbau von Grund auf statt. Daher flimmern LCD/LED-Monitore auch nicht. Einige Endverbraucher schwören auf Monitore mit 120 bzw 240 Hertz. Vor allem für 3D Anwendungen und das Online-Gaming. In letzter Zeit sind einige Modelle mit 240 Hertz auf den Markt verfügbar. Zum Beispiel 3D benötigt pro Auge jeweils abwechselnd ein Bild, was im Gegensatz zu einem Film in der Regel als "ruckelig" wahrgenommen wird! Doch auch ohne 3D bieten 120/240 Hertz einen Vorteil! Das Bild wird von einige Gamern als ruhiger und angenehmer empfunden.










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